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WASHUSAR BOERBOEL HUNDEZUCHT

WASHUSAR - WASHUSAR.PL - BOERBOEL HUNDEZUCHT, Rassehunde, Hunde, Hündinnen, Welpen

BOERBOEL

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Boerboels haben einen ruhigen und ausgeglichenen Charakter. Sie lieben die Gesellschaft ihres Besitzers und bauen eine enge Bindung zu ihren Familienmitgliedern auf, die sie hervorragend beschützen. Es handelt sich um kraftvolle und massige Tiere, deren Erziehung Konsequenz und viel Erfahrung erfordert. Lesen Sie unsere Rassebeschreibung des Boerboels und erfahren Sie mehr über diese Vierbeiner!

KLASSIFIZIERUNG

GRÖSSE

FELL

CHARAKTER

LEBENSERWARTUNG

SABBS (South African Boerboel Breeders Society) Keine FCI-Klassifizierung, Registrierung in FCI-angeschlossenen Verbänden möglich.

Gewicht: 55-100 kg
Größe: 66 cm, nicht weniger als 60 cm (Rüde) / 61 cm, nicht weniger als 55 cm (Hündin).

Haarkleid: kurz, glatt, dicht anliegend und glänzend.
Farbe: falb, gelb oder rot in allen Schattierungen, einfarbig oder gestromt.

Beherrscht, treu, wachsam, intelligent, ruhig.

10-13 Jahre

DER BOERBOEL IST DER AFRIKANISCHE MASTIFF

Besticht durch eine muskulöse Silhouette, Tapferkeit und tiefe Loyalität zum Menschen.

GESCHICHTE DER RASSE BOERBOEL

Die Vorfahren der heutigen Boerboels waren kraftvolle Molosser, die an der Jagd auf Großwild und an Kriegszügen teilnahmen. Diese Tiere gelangten zusammen mit den römischen Legionen und Siedlern in afrikanische und europäische Länder. Boerboels stammen aus der Republik Südafrika und werden auch als Afrikanische Mastiffs bezeichnet. Sie dienten als Wach- und Schutztiere und begleiteten ihre Besitzer.

Die Rasse Boerboel begann sich offiziell im Jahr 1652 zu formieren, als der niederländische Gesandte Jan van Riebeeck einen Molosser namens Bullenbijter in die Kapkolonie brachte. Diese Hunde kreuzten sich mit den Hunden afrikanischer Stämme. Auch Bullmastiffs, die 1938 aus Großbritannien importiert wurden, trugen zum hiesigen Rassestandard bei.

Die erste gezielte Boerboel-Zucht begann erst viel später, in den 1980er Jahren. Im Jahr 1983 wurde in Südafrika die erste Organisation zur Registrierung dieser Hunde gegründet. Die Kennel Union of Southern Africa (KUSA) erkannte die Rasse erst im Jahr 2008 an. Boerboels sind von der FCI noch immer nicht anerkannt, werden jedoch zu Ausstellungen zugelassen und können bei Organisationen registriert werden, die der FCI unterstehen.

In Polen kamen die ersten beim ZKwP registrierten Boerboel-Welpen im Jahr 2009 zur Welt. Die Rasse ist in unserem Land wenig verbreitet, genießt jedoch unter anderem in Großbritannien, Russland, Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Norwegen großes Ansehen.

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WIE SIEHT EIN BOERBOEL AUS?

Der Boerboel ist ein kraftvoller, gut bemuskelter und starker Hund. Das Körpergewicht der Rüden liegt bei ca. 60–100 kg, teilweise sogar deutlich darüber. Die gewünschte Größe für Rüden beträgt ca. 66 cm, jedoch nicht weniger als 60 cm. Hündinnen sind etwas kleiner – sie erreichen ein Gewicht von 55–80 kg und eine Größe von über 55 cm, wobei das Idealmaß bei ca. 61 cm liegt.

Diese Tiere haben einen muskulösen und massigen Körper mit einem kräftigen Knochenbau. Die Brust ist breit und tief, und der Rücken ist gerade, wodurch der Boerboel sehr würdevoll und mutig wirkt. Der Kopf ist breit und kantig, recht groß, aber proportional zum Rumpf. Vertreter der Rasse haben hoch angesetzte, dreieckige Ohren, die eng an den Wangen anliegen. Die runden und weit auseinanderstehenden Augen treten in verschiedenen Brauntönen auf. Die Rute ist lang, gerade und hoch angesetzt.

Das Fell des Boerboels ist sehr dicht und kurz und liegt glatt am Körper an. Die glänzende Beschaffenheit des Haarkleids betont zusätzlich die stark ausgeprägte Muskulatur. Die am meisten erwünschten Farben sind Falb, Gelb oder Rot in verschiedenen Schattierungen sowie gestromt. Weiße Abzeichen an den Pfoten und an der Brust sind zulässig, aber nicht erwünscht. Die Organisation SABBS (South African Boerboel Breeders Society) erkennt zudem schwarzes und blaues Fell an. Da die SABBS jedoch nicht von der FCI anerkannt wird, sind solche Tiere nicht für FCI-Ausstellungen zugelassen.

BOERBOEL - PFLEGE

Das kurze und dichte Fell dieser Rasse ist nicht schwierig zu pflegen. Es empfiehlt się, das Fell des Boerboels einmal pro Woche auszubürsten, zum Beispiel mit einem Noppenhandschuh aus Gummi. Etwas häufigeres Bürsten benötigt das Tier während der Zeit des Fellwechsels. Ein Bad wird hingegen nur bei Bedarf durchgeführt, wenn das Tier schmutzig geworden ist. Häufiger kann man das Fell stattdessen mit einem weichen Tuch abwischen, um Sand und Staub aus dem glänzenden Haarkleid zu entfernen. Regelmäßig sollten auch die Augen und Ohren des Hundes gereinigt werden. Zudem müssen täglich die Zähne geputzt werden. Bei Bedarf werden auch die Krallen geschnitten, falls diese sich nicht auf natürliche Weise abnutzen.

DER CHARAKTER DES BOERBOELS

Vertreter der Rasse Boerboel sind ausgeglichene, ruhige und allen Familienmitgliedern gegenüber außergewöhnlich treue Tiere. Bei richtiger Erziehung werden sie zu treuen Wächtern, die bereit sind, ihre Liebsten sogar um den Preis des eigenen Lebens zu verteidigen. Als Schutz- und Wachhunde fühlen sie sich in einem Haus mit Garten am wohlsten. Sie sollten jedoch nicht über einen längeren Zeitraum allein gelassen werden, da sie unbedingt den Kontakt zum Menschen brauchen. Der Boerboel ist in der Regel kein geräuschvoller Hund – er bellt laut, aber meist nur bei Bedarf, um eine Gefahr zu signalisieren.

Die hohe Intelligenz und Beherrschtheit des Boerboels führen dazu, dass das Tier bereitwillig und schnell lernt. Er nimmt mit Begeisterung an Spielen im Freien teil und benötigt viel Bewegung sowie Aufmerksamkeit von seinem Besitzer. Gegenüber anderen Tieren und Kindern ist er meist geduldig und fürsorglich, muss jedoch von Welpenalter an angemessen sozialisiert werden. Man darf auch den massigen Körperbau des Vierbeiners nicht vergessen, weshalb seine Spiele mit den Jüngsten unter Aufsicht von Erwachsenen stattfinden sollten.

Der Boerboel ist pflegeleicht, aber definitiv nicht jeder kann sein Besitzer sein. Das Tier braucht eine konsequente Erziehung und viel Liebe. Er ist der ideale Begleiter für eine erfahrene, selbstbewusste und aktive Person, die für seine richtige emotionale Entwicklung sorgt. Ein schlecht erzogener Boerboel kann zu Dominanz oder sogar Aggression neigen.

BOERBOEL – LEBENSERWARTUNG UND GESUNDHEIT

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Boerboels beträgt 10–13 Jahre. Es handelt sich um gesunde, ausdauernde Tiere, die sehr widerstandsfähig gegen ungünstige Witterungsbedingungen sind. Zu den bei dieser Rasse verzeichneten Erkrankungen gehören Augenlidprobleme und Gebärmuttervorfall.

Wie bei jeder großen oder Riesenhunderasse kommen Fälle von Hüft- und Ellbogendysplasie vor. Zudem sind diese Tiere anfällig für Magenerweiterung und Magendrehung; daher ist es wichtig, körperliche Aktivität unmittelbar vor und nach dem Fressen zu vermeiden.

ERNÄHRUNGSHINWEISE FÜRS BOERBOEL-BESITZER

Vertreter der Rasse Boerboel sind Tiere, die beim Essen in der Regel nicht wählerisch sind. Aufgrund ihrer Größe sollten sie mit einem hochwertigen Alleinfuttermittel gefüttert werden, das die richtige Entwicklung der gewaltigen Muskelmasse gewährleistet.

Die Mahlzeiten sollten mindestens zweimal täglich verabreicht und genau auf den Energiebedarf des Tieres berechnet werden. Auch Leckerlis, die dem Tier gegeben werden, müssen in der Kalorienbilanz berücksichtigt werden. Diese sollten maximal 10 % der täglichen Energiedosis ausmachen. Man sollte auch bedenken, dass Hunde großer Rassen nicht unmittelbar vor oder nach körperlicher Aktivität gefüttert werden dürfen. Dies würde sie der lebensbedrohlichen Magenerweiterung und Magendrehung aussetzen. Mindestens eine halbe Stunde vor der Mahlzeit und eine Stunde danach sollte das Tier ruhen.

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